HERZsichere Apotheke

Defibrillatoren machen Apotheken HERZsicher

Der Einsatz eines Defibrillators kann Leben retten, denn beim plötzlichen Herztod zählt jede Minute. In der St. Hubertus Apotheke Kaisermühlen steht seit kurzem für Notfälle ein Defibrillator zur Verfügung.

Damit konnte eine weitere Lücke in der Versorgung mit Defibrillatoren in Österreich beseitigt werden.

Seit 2015 stattet die Österreichische Apothekerkammer im Zuge der Initiative „HERZsichere Apotheke“ ausgewählte Apotheken mit potenziell lebensrettenden Defibrillatoren aus. Dabei werden Versorgungslücken im Defi-Netz über den Verein Puls eruiert und im Zuge der Initiative geschlossen.

Apotheken als Defi-Standorte

Apotheken eignen sich ausgezeichnet als Defi-Standorte. Sie sind tagtäglich Anlaufstelle für tausende Menschen und Kompetenzzentrum in Sachen Gesundheit. Durch die flächendeckende Verteilung der Apotheken in ganz Österreich, die Öffnungszeiten und Bereitschaftsdienste in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen fungieren die Apothekerinnen und Apotheker schon jetzt als Retter in der Not.

Jede Minute zählt

In Österreich sterben jährlich rund 12.000 Menschen an plötzlichem Herztod – oft völlig unerwartet und ohne vorangegangene Symptome. Eine Herzdruckmassage und der rasche Einsatz eines Defis durch Ersthelfer können die Überlebensraten auf bis zu 70 Prozent steigern und Rate der Todesfälle durch plötzlichen Herzstillstand reduzieren. Deshalb ist das Projekt „HERZsichere Apotheke“ ein wichtiger Schritt, um die Verfügbarkeit von Defibrillatoren in Österreich zu erhöhen.

Wo sich der nächste Defi im eigenen Umfeld befindet, kann jede und jeder einfach und unkompliziert unter www.definetzwerk.at einsehen.

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