Magnesium beim Sport

Muskelkrämpfe sind im Laufsport eine gefürchtete Begleiterscheinung. Oft werden diese Krämpfe mit Magnesium- Mangel verbunden.

Damit es erst gar nicht soweit  kommt, kann man den Magnesium- Mangel mit dem richtigen Essen oder mittels Präparaten vorbeugen. Das Spurenelement ist in bestimmten Nahrungsmitteln wie Hülsenfrüchten, Vollkorn-Produkten, Kakao, Nüssen, Tofu, Avocados, Feigen, Datteln und Sojabohnen enthalten.

Wer Sport betreibt, scheidet vermehrt Magnesium aus. Der Grund dafür liegt daran, dass das körperliche Training wie eine Art von Stress auf den Organismus wirkt. Und eben bei Stress wird evolutionsbedingt ein Signal gesendet, um Magnesium abzugeben. Je höher die Intensität und je mehr Einheiten erfolgen, desto höher ist auch der Magnesium-Verlust. Dabei handelt es sich um eine Randerscheinung, die durch vermehrtes Schwitzen und erhöhte muskuläre Aktivität auftritt.

Man kann jedoch nicht jede Sportart miteinander vergleichen: Die empfohlene Dosis zur Nahrungsergänzung beträgt zwischen 300mg – 600mg Magnesium, abhängig vom persönlichen Bedarf.  Der Magnesium- Bedarf eines Hobbyläufers, der zwei- bis dreimal pro Woche trainiert, ist definitiv anders als der eines Leistungssportlers. Der Mineralienhaushalt des Hobby-Athleten kann durchaus mit magnesiumreicher Ernährung gedeckt werden. Ein ambitionierter Leistungssportler in Wettkampfvorbereitung sollte seine Reserven regelmäßig auffrischen.

Der menschliche Körper enthält etwa 20 Gramm Magnesium, die Hälfte davon ist in den Knochen eingelagert, nur etwa 0,3% befinden sich im Blut. Magnesium hat folgende Funktionen im menschlichen Körper: Es ist als Koenzym für über 300 Enzyme (Stoffwechselvorgänge), Energiestoffwechsel, Erregungsleitung des Nervensystems (dadurch für die Muskelarbeit), Erzeugung von Eiweiß und Erzeugung von Nukleinsäuren (und damit Erzeugung der Erbsubstanz) tätig.

Auch der Zeitpunkt der Einahme ist nicht unwesentlich. Das Magnesium soll während der sportlichen Belastung zur Verfügung stehen. Deshalb ist es ratsam vor dem Training die Magnesium- Speicher aufzufüllen, um eine bestmögliche Leistung abrufen zu können. Der erhöhte Magnesium-Bedarf durch die sportliche Betätigung sollte auch nach dem Training gleich wieder aufgefrischt werden. Vor Wettkämpfen sollte im Voraus mit der Magnesium-Aufnahme begonnen werden, am besten einige Wochen davor.

Bei Hobbysportlern, die zu Muskelkrämpfen neigen, ist es empfehlenswert auf eine permanente Magnesium- Einnahme zu achten und nicht nur vor und nach dem Sport Magnesium- Kapseln einzunehmen. Darum gilt, wer sehr viel sportelt, sollte sich ausgewogen ernähren, wenig Alkohol trinken und zu viel Stress vermeiden. So läuft man nicht Gefahr einen Magnesium- Mangel zu erleiden.

Bei dem Kauf eines Magnesium- Präparates bekommen Sie stets eine Magnesium- Verbindung, bestehend aus Magnesium und einem daran gebundenen Stoff, wie z.B. Magnesium- Citrat, Magnesium-Glycinat, Magnesium-orotat, -oxid,- malat, usw.

Wenn Sie nun also eines dieser Mittel nehmen, dann verspüren Sie nicht nur die Wirkung des Magnesiums, sondern auch die Wirkung derjenigen Substanz, mit der Ihr Magnesium verbunden ist. Abgestimmt auf Ihren persönlichen Bedarf, hilft Ihnen unser Team bei der Auswahl des richtigen Magnesium- Präparates.

Foto: pixabay.com

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