Heilpflanzenwissen: Die Goldrute

Zur Durchspülung bei Harnwegsinfekten

Die Goldrute überzeugt besonders bei Blasen- und Nierenleiden, da sie harntreibend, entzündungshemmend, schmerzstillend und leicht krampflösend wirkt. Verantwortlich für diese Wirkungen scheinen die Flavonoide, Saponine und Phenolglykoside (Leiocarposid) zu sein.

Auch bei der Behandlung der Reizblase, zur Vorbeugung von Harnsteinen oder nach einer Harnsteinzertrümmerung kann diese Heilpflanze unterstützend eingenommen werden. Goldrute findet sich zudem auch in pharmazeutischen Zubereitungen gegen rheumatische Schmerzen.

Mittlerweile haben sich neben der ursprünglich heimischen Echten Goldrute (Solidago virgaurea) hierzulande auch die aus Nordamerika stammende Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) und die Riesengoldrute (Solidago gigantea) eingebürgert. Zur Durchspülungstherapie eignen sich alle drei Pflanzen. Doch während alle drei wassertreibend wirken, enthält nur die heimische Echte Goldrute das entzündungshemmende und schmerzstillende wirksame Leiocarposid.

Für die Zubereitung eines Tees werden zwei- bis viermal täglich je 1 Esslöffel (3 g) des getrockneten Krauts pro Tasse verwendet. Alternativ zum Tee sind auch spezielle Extrakte in der Apotheke erhältlich.

Trotzdem Acht geben 

Goldrute ist sehr gut verträglich, einzig bei bekannter Allergie auf Korbblütler sollte auf Goldrute verzichtet werden. Bei Ödemen, die durch eine eingeschränkte Herz- oder Nierenfunktion entstehen, eignet sich Goldrute nicht als wassertreibendes Heilmittel.

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Quelle: www.deineapotheke.at

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